Titelbild: Institut für Organisation und Personal

Das Institut für Organisation und Personal (IOP) ist ein wissenschaftlich unabhängiges Institut der Universität Bern, das sowohl national als auch international ausgerichtet ist. Schwerpunkte bilden die Fachgebiete Organisation und Personal als wichtige Komponenten der Unternehmensführung. Das IOP fördert das europäische und globale Denken.

Es wurde am 1.4.1991 von Prof. Dr. Norbert Thom († April 2019) gegründet. Geleitet wird das Institut durch Prof. Dr. Frauke Freifrau Marschall von Bieberstein (Abteilung Organisation) und Prof. Dr. Andreas Hack (Abteilung Personal).

Bild: KEYSTONE

News

29.09.2021
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Die Auswahl von geeigneten Nachfolger*innen

In einem aktuellen Herausgeberband zu KMU und Start-up-Management hat Dr. Sabrina Schell einen Beitrag zur Auswahl von Nachfolger*innen in Familienunternehmen veröffentlicht. Sie geht dabei auf Auswahlkriterien, Prozessschritte aber auch Möglichkeiten der Integration von Nachfolger*innen ein. Der Beitrag basiert in weiten Teilen auf Forschung des IOP und verbindet damit Forschung und Praxis.

17.11.2021
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„IOP trifft Praxis“ zu Nationalismus im Arbeitskontext

Am 27.10 hat die zweite „IOP trifft Praxis“-Veranstaltung dieses Jahrs im Kuppelsaal der Universität Bern stattgefunden. Neben der endlich wieder möglichen Teilnahme vor Ort konnte auch online teilgenommen werden. Mit einem Einführungsvortrag hat PD Dr. Thomas Köllen das Thema „Diversität als Herausforderung und Chance: Nationale Identitäten und Nationalismus am Arbeitsplatz“ eingeleitet. Mit dem hochkarätig besetzten Panel – bestehend aus Andrea Hornung (CEO der Domicil Bern AG), Eric Howard Way (Global Head of Inclusion Diversity and CSR der Schindler Gruppe) und Dr. med. Jan Wiegand (ärztlicher Leiter der Intensivstation und stv. Leiter des Krisenstabs der Lindenhofgruppe AG) – wurde dann die praktische Bedeutung und aktuelle Relevanz des Themas diskutiert. Der rege Austausch aller TeilnehmerInnen hat sich beim daran anschliessenden Apero fortgesetzt.

12.11.2021
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Neue Publikation in Fachzeitschrift

Der Artikel „What motivates smart meter adoption? Evidence from an experimental advertising campaign in Germany ” ist zur Veröffentlichung bei „Energy Research & Social Science“ (IF: 6.8) angenommen. Sebastian Berger (IOP-O), Annika Wyss (Uni Bern, Soziale Neurowissenschaften), Christoph Feldhaus, Andreas Löschel (Ruhr-Universität Bochum) und Felix Ebeling (EON AG) untersuchen in einem Feldexperiment mit mehr als 4,000 Energiekonsumenten, durch welche Marketingansprachen sich Haushalte und kleine Unternehmen für Smart-Meter-Technologie interessieren. Eine breite Akzeptanz von Smart-Metern durch die Wirtschaftsakteure ist für den dringend benötigten Ausbau von Smart Grids hilfreich. Die Verhaltenswissenschaften agieren in diesem Zusammenhang als Bindeglied zwischen Technologieforschung und Umsetzungspraxis. Die Studie zeigte, dass bei der Kundengruppe grosser Haushalte und kleiner Unternehmen (ab 6‘000 kWh Stromverbrauch pro Jahr) das appellieren an Einsparmöglichkeiten im Vergleich zu konventioneller Technologie das grösste Interesse besteht, sich mit dem Thema „Smart Energy“ auseinanderzusetzen. Die Studie wurde durch das Schweizerische Bundesamt für Energie (Projekt: GOAL-SUSTAIN) sowie durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Projekt: Virtual Institute Smart Energy) gefördert.

27.10.2021
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Neue Publikation in Fachzeitschrift

Der Artikel „The shift to pay transparency: undermet pay standing expectations and consequences” ist zur Veröffentlichung im Journal of Organizational Behavior angenommen. Sebastian Berger (IOP-O), Kathrin Schnaufer, Timo Meynhardt (HHL Leipzig), Fabian Christandl (HS Fresenius Köln) und Mario Gollwitzer (LMU München) untersuchen in einer Feld- und Laborstudie die Auswirkungen einer Lohntransparenzinitiative in einem deutschen Technologieunternehmen. Kernresultat der Studie ist, dass Fehlerwartungen über die (relative) Bezahlung sich negativ – vermittelt durch Neid – auf die Arbeitszufriedenheit auswirken können. Bisherige Managementforschung zu Lohntransparenz basierte im Wesentlichen auf hypothetischen Szenariostudien oder abstrakten Laborexperimenten, sodass die Feldstudie ein wertvoller Beitrag ist, neue Methoden und Daten in das Feld der Lohntransparenzforschung zu bringen.

19.10.2021
13.10.2021
06.10.2021

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