Titelbild: Institut für Organisation und Personal

Das Institut für Organisation und Personal (IOP) ist ein wissenschaftlich unabhängiges Institut der Universität Bern, das sowohl national als auch international ausgerichtet ist. Schwerpunkte bilden die Fachgebiete Organisation und Personal als wichtige Komponenten der Unternehmensführung. Das IOP fördert das europäische und globale Denken.

Es wurde am 1.4.1991 von Prof. Dr. Norbert Thom († April 2019) gegründet. Geleitet wird das Institut durch Prof. Dr. Frauke Freifrau Marschall von Bieberstein (Abteilung Organisation) und Prof. Dr. Andreas Hack (Abteilung Personal).

Bild: KEYSTONE

News

Logo der 81. AoM Conference 2021

Das IOP am 81st Annual Meeting of the Academy of Management

Auch in diesem Jahr ist das IOP auf dem Annual Meeting der AoM, der weltweit grössten und bedeutendsten Konferenz der Managementforschung, wieder mit drei Projekten prominent vertreten.

Aus der Zusammenarbeit zwischen Julia de Groote (WHU – Otto Beisheim School of Management), Sabrina Schell, Salome Richard und Andreas Hack (alle IOP) entstand die Arbeit zu Auswahlentscheidungen in Familienunternehmen. In diesem Projekt wird der Einfluss von Emotionen auf die Selektion von Top-Managern eingehender beleuchtet.

Die zweite Arbeit zum Turnaround-Management in Krisensituationen von Familienunternehmen entspringt der Kooperation zwischen Thomas Wittig (Universität Witten-Herdecke), Philipp Sieger (IMU, Universität Bern) und dem IOP Forscherteam um Alexandra Bertschi-Michel und Andreas Hack. Hier wird der Frage nachgegangen, in wieweit Krisenmanagement-Massnahmen durch die Eigentümerfamilie beeinflusst werden.

Das dritte Papier, welches Sabrina Schell (IOP) zusammen mit Julian Ruf, Sven Wolff, Michael Graffius und Petra Moog (alle Universität Siegen) erarbeitete, beleuchtet den Einfluss von geschäftsführenden Gesellschaftern auf die sozio-emotionale Ausrichtung und die Performance von Familienunternehmen.

Alle Arbeiten behandeln aktuelle und wichtige Themen nicht nur für die Forschung, sondern vor allem auch für die Managementpraxis in Familienunternehmen.
Wir sind stolz, dass unsere Forschung in internationalen Fachkreisen so positiv aufgenommen wird.

06.04.21
01.04.21
08.03.21
05.03.21
03.03.21
22.01.21
20.01.21
23.12.20
Cover Journal Small Business Economics

Investitionsverhalten von Single Family Offices

Ein weiterer Publikationserfolg am IOP. Das Paper “Same same, but different: Capital structures in single family offices compared with private equity firms” wurde eben vom Journal Small Business Economic zur Veröffentlichung angenommen. Darin untersuchen die Autoren Dr. Antonia Schickinger (WHU Otto Beisheim School of Management), Dr. Alexandra Bertschi-Michel (IOP), Prof. Dr. Max Leitterstorf (WHU Otto Beisheim School of Management) und Prof. Dr. Nadine Kammerlander (WHU Otto Beisheim School of Management) das Investitionsverhalten von Single Family Offices (SFOs), welche einer Unternehmerfamilie gehören, und vergleicht dieses mit jenem klassischer Private Equity (PE) Firmen. Die Autoren finden dabei, dass sich SFOs deutlich weniger verschulden als PE Firmen. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt, je höher der Eigentumsanteil der Familie an der Firma und je älter und traditionsreicher die Unternehmung ist.

09.12.20

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