Titelbild: Institut für Organisation und Personal

Das Institut für Organisation und Personal (IOP) ist ein wissenschaftlich unabhängiges Institut der Universität Bern, das sowohl national als auch international ausgerichtet ist. Schwerpunkte bilden die Fachgebiete Organisation und Personal als wichtige Komponenten der Unternehmensführung. Das IOP fördert das europäische und globale Denken.

Es wurde am 1.4.1991 von Prof. Dr. Norbert Thom († April 2019) gegründet. Geleitet wird das Institut durch Prof. Dr. Frauke Freifrau Marschall von Bieberstein (Abteilung Organisation) und Prof. Dr. Andreas Hack (Abteilung Personal).

Bild: KEYSTONE

News

22.01.21
20.01.21
23.12.20
Cover Journal Small Business Economics

Investitionsverhalten von Single Family Offices

Ein weiterer Publikationserfolg am IOP. Das Paper “Same same, but different: Capital structures in single family offices compared with private equity firms” wurde eben vom Journal Small Business Economic zur Veröffentlichung angenommen. Darin untersuchen die Autoren Dr. Antonia Schickinger (WHU Otto Beisheim School of Management), Dr. Alexandra Bertschi-Michel (IOP), Prof. Dr. Max Leitterstorf (WHU Otto Beisheim School of Management) und Prof. Dr. Nadine Kammerlander (WHU Otto Beisheim School of Management) das Investitionsverhalten von Single Family Offices (SFOs), welche einer Unternehmerfamilie gehören, und vergleicht dieses mit jenem klassischer Private Equity (PE) Firmen. Die Autoren finden dabei, dass sich SFOs deutlich weniger verschulden als PE Firmen. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt, je höher der Eigentumsanteil der Familie an der Firma und je älter und traditionsreicher die Unternehmung ist.

09.12.20
23.11.20
18.11.20
Cover Journal of Small Business Management

Der Einfluss der Familie im Familienunternehmen: eine empirische Untersuchung

Wie beeinflusst die Unternehmerfamilie wichtige Managemententscheidungen im Familienunternehmen? Dieser Frage ging ein gemeinsames Forschungsteam der Zeppelin Universität (Prof. Dr. Reinhard Prügl), der Technischen Hochschule Ulm (Prof. Dr. Annika Halder) und des IOP (Prof. Dr. Andreas Hack & Dr. Nils Kraiczy) im spezifischen Kontext von Innovationsentscheidungen nach.

Eine quantitative Erhebung gestützt durch qualitative Tiefeninterviews ergab, dass eine offene Gesprächskultur und ein transparenter Informationsfluss innerhalb der Unternehmerfamilie das Innovationsgeschehen im Familienunternehmen beeinflussen. Der dominante Einfluss des geschäftsführenden Gesellschafters auf die Innovationsfreude des Managements wird zwar eingeschränkt, wichtige Innovationsprojekte werden dann aber deutlich stärker forciert und umgesetzt. Somit konnte empirisch erstmals gezeigt werden, dass auch nichtoperative Mitglieder der Unternehmerfamilie auf wichtige Maßnahmen im Unternehmen einwirken. Die Unternehmerfamilie und ihre Kommunikationsprozesse sollten daher stärker in den Fokus der betriebswirtschaftlichen Forschung gerückt werden.

Die Forschungsergebnisse wurden soeben vom Journal of Small Business Management (IF: 3,12) zur Veröffentlichung angenommen. Wir freuen uns sehr über diesen weiteren Publikationserfolg des IOP.

28.10.20
12.10.20
06.10.20

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